Von Höhenfeuern, Smartphones und Cyborgs
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Tom Kummer hat in den 1990ern mit Interviews die Fiktion in den Journalismus gebracht – heute schreibt er Romane ausgehend von bezeugten Geschichten. Mit der Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla, die ein Buch zum Thema publiziert hat, spricht er über Glanz und Krise des Popjournalismus.
Tom Kummer löste als Journalist im Jahr 2000 wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal aus. Nach mehreren Jahren in Los Angeles, lebt er als Autor wieder in Bern. Er hat eine autobiographisch grundierte Trilogie veröffentlicht, u.a. Von schlechten Eltern (2020, Shortlist Schweizer Buchpreis). Sein neuer Roman Freiwürfe mit einem Diktator thematisiert Kim Jong-uns Schulzeit in Bern.
Erika Thomalla ist Professorin für Buchwissenschaft und Digitale Buchkultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie zum Literaturbetrieb der Gegenwart forscht. Als Literaturkritikerin und Essayistin schreibt sie u.a. für die FAZ und die Süddeutsche Zeitung. Ihre Oral History des Popjournalismus ist 2025 unter dem Titel Gegenwart machen erschienen.
Moderation: Lucas Marco Gisi
Apéro im Anschluss
Anreise:
Bus Nr. 19 bis Haltestelle Zieglerspital. Parkplätze beim ehemaligen Zieglerspital, Morillonstrasse 77, 3007 Bern
Der Zugang zum Park wird nach Veranstaltungsbeginn geschlossen.
Eintritt:
15.– / 10.– CHF Tickets
Vorverkauf bei der Buchhandlung zum Zytglogge, Hotelgasse 1, Bern
oder via: literaturimmorillon@bluewin.ch
Abendkasse (1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn), Platzzahl beschränkt
, 19:00 - 21:00