Von Höhenfeuern, Smartphones und Cyborgs
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Nach einer mehrmonatigen Umbauphase eröffnete das Schweizer Schützenmuseum in Bern mit viel frischem Wind die neue Dauerausstellung mit dem Titel «Gut in Schuss». Eine spannende und interaktive Erzählweise spricht Sportbegeisterte, Geschichtsinteressierte, Schulklassen und Familien gleichermassen an.
Das Schützenmuseum zählt heute zu den wenigen sporthistorischen Museen der Schweiz. Schiessen gehört hierzulande – neben Fussball oder Skifahren – zu den beliebtesten Sportarten. Als Breiten- wie auch Spitzensport ist das Zielen auf Scheiben längst keine reine Männersache mehr. Mädchen besuchen Jungschützenkurse, und Frauen feiern grosse Erfolge an internationalen Wettbewerben.
Technische Innovation, traditionelle Handwerkskunst und Bräuche prägen das Schützenwesen in der Schweiz bis heute. Schützen- und Heldengeschichten erscheinen in Literatur, Theater, Oper oder Comics. Schiessen ist an der «Chilbi» ist Vergnügen. Redewendungen wie «ins Schwarze treffen» sind Teil der Alltagssprache.
Die neue Ausstellung stellt Sport, Schweizer Geschichte und die Menschen dahinter ins Zentrum. Die Schützentradition ist immaterielles Kulturerbe und lebendige Tradition. Worum es im Kern geht, bringt Museumsdirektorin Franziska Karlen auf den Punkt: «Wir zeigen nicht einfach alte Gewehre, sondern erzählen, was das Schützenwesen für die Schweiz bedeutet – damals wie heute.»
Dass dabei nur auf Scheiben gezielt wird, gibt der Ausstellung die thematische Abgrenzung zur Jagd- und Militärgeschichte. Historische Berührungspunkte werden aus dem Blickwinkel der Sportschützen aufgezeigt.
Eintritt frei
Dauerausstellung