Von Höhenfeuern, Smartphones und Cyborgs
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Die Ausstellung compost (continuum) von Jota Mombaça markiert das erste Kapitel einer vierteiligen, nicht-chronologisch angelegten Opernserie, die in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bern, der Sonsbeek Biennial 2026 (Arnhem), dem Rockbund Art Museum (Shanghai) und dem Inhotim Museum (Brasilien) entwickelt wurde. Die Arbeit setzt Mombaças Untersuchung von Klimakatastrophe, extraktiven Ökonomien und den Grenzen menschlicher Wahrnehmung fort.
Für die Ausstellung arbeitet Mombaça eng mit der kolumbianisch-kanadischen Sängerin und Songwriterin Lido Pimienta, dem Komponisten Pedro Santiago sowie einem wachsenden Netzwerk aus Musiker:innen, Aktivist:innen und Wissenschaftler:innen zusammen, um ein interdisziplinäres Werk zu entwickeln, das Klang, Poesie, Installation, Zeichnung und Skulptur miteinander verwebt. Ausgehend von Elementartheorien, Elizabeth Povinellis Konzept der 'Geontologie' und relationalen Materialismen untersucht das Projekt die kolonialen und extraktiven Verflechtungen europäischer – insbesondere auch schweizerischer – Unternehmen in Südamerika. Im Zentrum steht dabei die Logik des Kohleabbaus, exemplarisch sichtbar in der Cerrejón-Mine in Kolumbien.
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